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Aufwertung · Teil 1 7 min

Was Käufer googeln, bevor sie Dein Unternehmen kaufen

Bevor ein Käufer Dein KMU besichtigt, hat er Dich gegoogelt. Was er findet, entscheidet über den Preis. Oder ob er überhaupt anruft.

Du denkst, der Käufer schaut sich zuerst Deine Bilanz an?

Falsch.

Er googelt Dich. Deinen Firmennamen. Deinen Namen. Deine Branche plus Deinen Standort. Er macht das abends auf dem Sofa, bevor er überhaupt den Treuhänder anruft. Und was er findet (oder eben nicht findet) entscheidet darüber, ob er den nächsten Schritt macht.

Der erste Eindruck passiert nicht im Sitzungszimmer

Wir haben in den letzten Jahren mehrere KMU begleitet, die sich auf einen Verkauf vorbereiteten. Das Muster ist immer gleich: Der potenzielle Käufer kommt zum Erstgespräch, und er hat sich bereits eine Meinung gebildet. Diese Meinung basiert nicht auf Deinen Zahlen. Die kennt er noch gar nicht. Sie basiert auf dem, was Google ihm zeigt.

Das klingt banal. Ist es aber nicht.

Ein Käufer, der eine Website aus 2014 sieht, zieht Rückschlüsse. Nicht über Dein Webdesign. Über Deine Betriebsführung. Wer die Aussenwirkung vernachlässigt, vernachlässigt vielleicht auch anderes. Ob das fair ist, spielt keine Rolle. Es passiert.

Was genau suchen Käufer?

Drei Dinge, in dieser Reihenfolge:

Dein Firmenname. Erscheint eine professionelle Website? Oder eine halbfertige Seite mit Stockfotos und einem Kontaktformular, das nicht funktioniert? Bei einer Google-Suche nach Simon Tanners Firma erscheint heute eine klare, moderne Seite. Die Website, die wir für die Neugründung Tanner Schadstoffsanierung gebaut haben, war Teil einer Gesamtstrategie, die bereits kurz nach dem Launch die ersten Aufträge gebracht hat. Nicht weil die Website verkauft. Sondern weil sie Vertrauen aufbaut, bevor das Telefon klingelt.

Dein Name als Inhaber. Käufer suchen nach Dir persönlich. LinkedIn-Profil? Presseartikel? Vorträge? Oder: nichts. Stille ist kein neutrales Signal. Stille heisst Risiko.

Bewertungen und Erwähnungen. Google Reviews, Branchenverzeichnisse, Medienberichte. Ein Unternehmen ohne digitale Spuren wirkt, als hätte es keine Kunden. Oder als würde es etwas verstecken.

Die Lücke zwischen Realität und Wahrnehmung

Hier wird es interessant. Viele KMU-Inhaber, die seit 20 oder 30 Jahren erfolgreich arbeiten, haben ein hervorragendes Geschäft mit einem katastrophalen Online-Auftritt. Die Kundschaft kommt über Empfehlungen, die Auftragslage stimmt, warum also Geld in eine Website investieren?

Die Antwort: Weil Dein Käufer nicht Dein Kunde ist.

Deine Stammkunden kennen Dich. Die wissen, was Du lieferst. Ein Käufer kennt Dich nicht. Der hat nur das, was er im Internet findet. Und wenn er dort nichts Überzeugendes findet, landet Dein Unternehmen auf dem Stapel “später nochmal anschauen”. Also nie.

Laut der Zürcher Kantonalbank stehen in den nächsten fünf Jahren fast 35’000 Zürcher KMU vor einem Generationenwechsel. Das heisst: Dein Unternehmen konkurriert mit tausenden anderen um die Aufmerksamkeit einer begrenzten Zahl von Käufern. Wer online besser aussieht, gewinnt.

Was ein Käufer wirklich bewertet

Reden wir über das, was Käufer nicht laut sagen, aber denken:

Die Website ist ein Proxy für operative Qualität. Eine klare Markenführung signalisiert: Hier wird strukturiert gearbeitet. Hier gibt es Prozesse. Hier muss ich nicht alles neu aufbauen.

Brand Guidelines, die dokumentiert und übergabefähig sind, reduzieren das Risiko für den Käufer. Er weiss: Die Marke funktioniert auch ohne den bisherigen Inhaber. Das ist keine Romantik. Das ist Bewertungslogik.

Zia B. von RedTeam Partners hat es so formuliert: “Wir gewinnen Ausschreibungen, zu denen wir gar nicht eingeladen waren.” Warum? Weil die Online-Präsenz für sich spricht. Entscheider finden RedTeam Partners, recherchieren eigenständig, und kommen mit einer Kaufabsicht zum Erstgespräch. Genau so funktioniert es auch beim Unternehmensverkauf.

Die drei Fragen, die Du Dir jetzt stellen solltest

Google Deinen Firmennamen. Im Inkognito-Modus, ohne eingeloggt zu sein. Und dann beantworte ehrlich:

  1. Würdest Du dieses Unternehmen kaufen wollen, basierend auf dem, was Du siehst?
  2. Sieht die Website aus, als gehöre sie zu einem Unternehmen, das CHF 500’000+ wert ist?
  3. Findet ein Käufer in 30 Sekunden heraus, was Dein Unternehmen macht und warum es gut darin ist?

Wenn Du bei einer dieser Fragen zögerst, hast Du Deine Antwort.

Worum es eigentlich geht

Die Finanzlage setzt den Boden für den Verkaufspreis. Dein Markenauftritt setzt die Decke. Zwischen Boden und Decke liegt oft ein sechsstelliger Betrag.

Eine Website zu modernisieren kostet CHF 15’000 bis 30’000. Wenn das den Verkaufspreis um CHF 100’000 oder mehr anhebt (und das ist konservativ gerechnet), ist das die beste Investition, die Du vor dem Verkauf machen kannst.

Du planst, Dein Unternehmen in den nächsten 1 bis 5 Jahren zu übergeben? Dann fang nicht mit dem Treuhänder an. Fang mit Google an. Und dann sprich mit uns.

Häufige Fragen

Was googeln Käufer vor einem Unternehmenskauf? +

Firmenname, Inhabername, Branche + Standort, Bewertungen und Medienberichte. In 90% der Fälle beginnt die Due Diligence mit einer Google-Suche, lange bevor der erste Termin stattfindet. Was dort erscheint (oder nicht erscheint) bestimmt, ob ein Gespräch zustande kommt.

Wie beeinflusst die Website den Verkaufspreis eines KMU? +

Eine professionelle Website signalisiert dem Käufer, dass das Unternehmen gut geführt wird. Sie ist ein Proxy für operative Qualität. KMU mit einem modernen Webauftritt und klarem Branding erzielen höhere Bewertungsmultiples, weil der wahrgenommene Käufer-Risiko sinkt.

Lohnt sich eine neue Website vor dem Unternehmensverkauf? +

Fast immer. Die Investition von CHF 15'000 bis 30'000 in eine professionelle Website kann den Verkaufspreis um ein Vielfaches steigern, weil sie das gesamte Erscheinungsbild des Unternehmens aufwertet und Vertrauen schafft.

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