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Aufwertung · Teil 3 6 min

90'000 KMU suchen eine Nachfolge. Gehört Deines dazu?

Die Babyboomer-Welle trifft die Schweizer KMU-Landschaft mit voller Wucht. 80'000 Unternehmen wechseln in den nächsten Jahren den Besitzer. Die Zahlen, die Dein Treuhänder Dir nicht zeigt.

Jedes dritte KMU in der Schweiz stirbt, weil es keinen Nachfolger findet.

Nicht weil das Geschäft schlecht läuft. Nicht weil die Kunden ausbleiben. Sondern weil niemand kauft. Die Handelszeitung nennt es die grösste Welle an Unternehmensschliessungen, die die Schweiz je erlebt hat. Und sie hat gerade erst begonnen.

Die Zahlen

Mehr als die Hälfte aller KMU-Geschäftsführer in der Schweiz sind zwischen 50 und 65 Jahre alt. Babyboomer, die in den nächsten Jahren in Pension gehen werden.

Was das konkret heisst:

Über 90’000 Unternehmen suchen eine Nachfolgelösung. 80’000 KMU mit rund 400’000 Arbeitsplätzen werden in den nächsten fünf Jahren den Besitzer wechseln. Allein im Kanton Zürich stehen 35’000 Firmen vor einem Generationenwechsel.

Das sind keine abstrakten Zahlen. Das ist der Maler, der seit 30 Jahren im Quartier arbeitet. Die Schreinerei, die Dein Grossvater schon kannte. Das Ingenieurbüro mit 12 Mitarbeitern, das sich nie um Marketing kümmern musste, weil die Aufträge immer kamen.

All diese Unternehmen brauchen jemanden, der sie übernimmt. Und immer weniger finden jemanden.

Warum Käufer nicht kaufen

42 Prozent der Inhaber sagen: Die Suche nach einer geeigneten Person ist die grösste Herausforderung. Aber die Wahrheit ist komplizierter.

Käufer gibt es. Die Nachfrage nach etablierten Schweizer KMU ist da, auch international. 2025 gingen zwei von drei verkauften Schweizer KMU an einen Käufer aus dem Ausland. Die Zahl der Inbound-Transaktionen stieg um 65 Prozent.

Das Problem ist nicht, dass es keine Käufer gibt. Das Problem ist, dass viele KMU nicht verkaufbar aussehen.

Ein Käufer aus München oder Wien, der ein Schweizer KMU evaluiert, macht das nicht beim Mittagessen mit dem Inhaber. Er macht es online. Er googelt. Er schaut sich die Website an. Er prüft die Bewertungen. Und wenn das, was er findet, nach 2012 aussieht, geht er weiter zum nächsten Kandidaten auf seiner Liste.

Das unsichtbare Unternehmen

In unserer Arbeit mit Schweizer KMU sehen wir ein Muster, das sich wiederholt: Hervorragende Handwerksarbeit. Loyale Kundschaft. Volle Auftragsbücher. Und eine Online-Präsenz, die den Eindruck vermittelt, das Unternehmen existiere kaum.

Keine aktuelle Website. Kein LinkedIn-Profil des Inhabers. Keine Google-Bewertungen. Keine Fallstudien. Kein Beweis dafür, dass dieses Unternehmen existiert, ausser einer Adresse im Handelsregister.

Für den Inhaber ist das kein Problem. Seine Kunden kennen ihn. Für einen potenziellen Käufer ist das eine rote Flagge.

Was sich ändert, wenn Du es ernst nimmst

Wir arbeiten mit einem einfachen Prinzip: Haltung, Klarheit, Führung, Wirkung. Bei einer Nachfolgevorbereitung heisst das:

Haltung klären. Was macht Dein Unternehmen aus? Was soll bleiben, auch wenn Du gehst? Das ist keine philosophische Frage. Das ist die Basis für alles, was ein Käufer sehen will.

Klarheit schaffen. Positionierung schärfen, Zielgruppe dokumentieren, Alleinstellungsmerkmal formulieren. Auf Papier. Nicht im Kopf des Inhabers.

Führung sichtbar machen. Brand Guidelines, einheitliches Erscheinungsbild, professionelle Vorlagen. Alles, was zeigt: Diese Marke funktioniert als System, nicht als Einzelleistung.

Wirkung erzeugen. Website modernisieren, Online-Sichtbarkeit aufbauen, Kundenstimmen sammeln. Das ist der Teil, den ein Käufer sieht, noch bevor er die Bilanz liest.

Die Frage, die Du Dir stellen solltest

Nicht: “Muss ich ein Rebranding machen?” Sondern: “Wenn ich morgen verkaufen müsste, was würde ein Käufer über mein Unternehmen denken, basierend auf dem, was er online findet?”

Wenn die Antwort unbequem ist, hast Du noch Zeit. Die Boomer-Welle hat gerade erst angefangen.

Aber sie wartet nicht.

Willst Du wissen, wo Dein Unternehmen steht? Erzähl uns in drei Sätzen, was Du machst. Wir geben Dir eine ehrliche Einschätzung, ob und was sich vor einer Übergabe lohnt.

Häufige Fragen

Wie viele Schweizer KMU stehen vor einer Nachfolge? +

Über 90'000 Schweizer Unternehmen stehen laut der Studie 'KMU Nachfolge Schweiz 2025' von Dun & Bradstreet vor einer ungelösten Nachfolge. In den nächsten fünf Jahren werden rund 80'000 KMU mit insgesamt 400'000 Arbeitsplätzen an die nächste Generation weitergegeben.

Warum finden viele KMU keinen Käufer? +

42 Prozent der Unternehmer nennen die Suche nach einer geeigneten Nachfolgeperson als grösste Herausforderung. Rund jedes dritte KMU verschwindet, weil es keinen Käufer findet. Gründe sind unrealistische Preisvorstellungen, fehlende Übergabevorbereitung und ein veralteter Marktauftritt, der potenzielle Käufer abschreckt.

Werden Schweizer KMU häufiger ins Ausland verkauft? +

Ja. 2025 gingen zwei von drei verkauften Schweizer KMU an einen Käufer aus dem Ausland. Die Zahl der sogenannten Inbound-Transaktionen stieg um 65 Prozent auf 104. Das heisst: Schweizer Unternehmen müssen auch international attraktiv wirken.

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